Über mich

 

 

 

 

 

 

Natürlich sollen Sie hier etwas über mich erfahren, schließlich will ich ja bekannt werden und Sie sollen nicht mit leerem Kopf nach Hause gehen. Also, los geht`s:

 

1956 wurde ich in Nürnberg geboren und habe meine Heimatstadt seitdem nie mehr verlassen, außer natürlich, um in den Urlaub zum Beispiel nach Südfrankreich zu fahren.

Meine schulische Entwicklung lasse ich hier links liegen. Auf alle Fälle nicht so wie bei Insterburg & Co., wo ein gewisser Knut Wuchtig doch tatsächlich behauptete, dass er mit 21 Jahren vorzeitig aus der Grundschule entlassen wurde. Aber gerade zu dieser Zeit, wo so etwas brandaktuell war, habe ich meine ersten Lorbeeren von meinen Lehrern geerntet, die mir sogar einmal ins Zeugnis geschrieben haben, dass es mir immer wieder gelungen ist, meine Mitschüler mit allerlei lustigen Einfällen zu unterhalten. Seien Sie ehrlich, ein besseres Lob kann man doch gar nicht erhalten, oder?  Wie auch immer, Geschichten habe ich schon immer gern geschrieben, auch wenn es manchmal ziemlich schwere Kost für den jeweiligen Leser war.  Man muss mir dabei zugute halten, dass ich von den 68er Jahren ziemlich beeinflusst wurde. Damals demonstrierten wir immer gegen den Vietnam-Krieg, irgendwo wurde es aber auch Mode. Besonders die älteren Leser meiner Homepage werden sich erinnern und dabei einen wohligen Schauer auf dem Rücken verspüren.

 

In meiner weiteren Entwicklung fand ich dann irgendwann den Weg zu Heinrich Böll, Hermann Hesse, Bertolt Brecht und Thomas Mann. Später folgten Goethe und Heinrich Heine. "Aha, ein Schöngeist", werden Sie nun sagen. Ganz so unrecht haben Sie nicht.  

 

"The times they are a-changing", hieß es und geändert hat sich eine Menge. Die Haare wurden wieder kürzer und machten Platz für eine breite Denkerstirn, die es mir ermöglichte, vor allem in den letzten Jahren endlich einmal gewisse Romanprojekte in Angriff zu nehmen. Zugute kam mir dabei die Zeit, die man inzwischen als Pensionist im Unruhestand dafür hat.

 

Inzwischen nutze ich aber auch jede freie Minute, um mich an meinen PC zu setzen und meine Ehefrau für ein paar Stunden im Zweifingersuchsystem zu nerven. Schließlich habe ich noch viel vor und die Ideen gehen mir auch nicht aus. Wer weiß auch, wie lange ich mein Pensionistendasein noch genießen kann, aber das nur nebenbei bemerkt.

 

Habe ich jetzt alles erwähnt? Achja, seit ein paar Jahren bin ich ab und zu im bekannten Rindlerwahn-Autorenforum (www.RINDLERWAHN-Autorenforum.de) tätig, einer Internet-Plattform mit waaahnsinnig netten Leuten, die sich sogar einmal im Jahr in Wien zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch treffen.

 

Seit 2016 gehöre ich auch zum regionalen AutorenVerbandFranken (www.autorenverband-franken.de), wo sich gesetztere Leute meines Alters einmal im Monat treffen, um sich gegenseitig Geschichten vorzulesen. Dabei spielt die Mundart-Dichtung eine dominierende Rolle. Jou, fei wergli (deutsch: Ja, tatsächlich)

 

Sollte ich im Laufe des Alters noch auf weitere honorige Vereine von Schriftstellern stoßen, werde ich das hier natürlich stolz präsentieren.

Zum Schluß noch ein Spruch von Günter Nehm:

                                 

                Statt Schlachtung, sprach der Enterich,

                bezöge lieber Rente ich.

 

Na, da habe ich ja nochmal Glück gehabt!